Hier finden Sie Zitate und Haltungen zur ärztlichen Profession, an denen ich mein ärztliches Handeln orientieren möchte. Es ist mein Ziel alle Menschen, die zu mir in die Praxis kommen mit Würde, Wertschätzung und Respekt zu behandeln. Herzlich Willkommen und vielen Dank für Ihr Vertrauen!  :-)

 

 

"Wir behandeln den Menschen, und nicht die Krankheit.-

Ein gewöhnlicher Arzt behandelt die Krankheit-

ein guter Arzt behandelt den Menschen, der die Krankheit hat."

(Sir William Osler)

 

 

“Treat a disease and sometimes you’ll win, sometimes you’ll lose.

Treat a person, and I guarantee you’ll win every time.” 

(Patch Hunter Adams)

 

Nicht der Arzt heilt, sondern die Natur.

Der Arzt kann nur ihr getreuer Helfer und Diener sein.

Er wird von ihr, niemals aber die Natur von ihm lernen."

(Hippokrates von Kos, 460 v. Chr.)

 

 

 

 

 

 

 

 

Genfer Gelöbnis des Weltärztebundes


Als Mitglied der ärztlichen Profession
gelobe ich feierlich, mein Leben in den Dienst der Menschlichkeit zu stellen.


Die Gesundheit und das Wohlergehen meiner Patientin oder meines Patienten werden mein oberstes Anliegen sein.
Ich werde die Autonomie und die Würde meiner Patientin oder meines Patienten respektieren.
Ich werde den höchsten Respekt vor menschlichem Leben wahren.


Ich werde nicht zulassen, dass Erwägungen von Alter, Krankheit oder Behinderung, Glaube, ethnischer Herkunft, Geschlecht, Staatsangehörigkeit, politischer Zugehörigkeit, Rasse, sexueller Orientierung, sozialer Stellung oder jeglicher anderer Faktoren zwischen meine Pflichten und meine Patientin oder meinen Patienten treten.


Ich werde die mir anvertrauten Geheimnisse auch über den Tod der Patientin oder des Patienten hinaus wahren.
Ich werde meinen Beruf nach bestem Wissen und Gewissen, mit Würde und im Einklang mit guter medizinischer Praxis ausüben.
Ich werde die Ehre und die edlen Traditionen des ärztlichen Berufes fördern.


Ich werde meinen Lehrerinnen und Lehrern, meinen Kolleginnen und Kollegen und meinen Schülerinnen und Schülern die ihnen gebührende Achtung und Dankbarkeit erweisen.
Ich werde mein medizinisches Wissen zum Wohle der Patientin oder des Patienten und zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung teilen.


Ich werde auf meine eigene Gesundheit, mein Wohlergehen und meine Fähigkeiten achten, um eine Behandlung auf höchstem Niveau leisten zu können.


Ich werde, selbst unter Bedrohung, mein medizinisches Wissen nicht zur Verletzung von Menschenrechten und bürgerlichen Freiheiten anwenden.


Ich gelobe dies feierlich, aus freien Stücken und bei meiner Ehre."

Psychiatrisches und psychotherapeutisches Credo von Viktor E. Frankl

Psychiatrisches Credo

„Die geistige Person ist störbar, aber nicht zerstörbar, auch wenn wir mit ihr nicht kommunizieren können. Nie kann der ganze Mensch zerbrechen. Das Eigentliche - die Geistbegabung des Menschen - kann nicht erkranken, nicht zerbrechen. Sie ist immer heil und intakt.“

„Wenn es nicht so wäre, dass die geistige Person auch noch hinter der Verbarrikadierung durch die Psychose vorhanden wäre, wenn auch noch so sehr zu expressiver und instrumentaler Ohnmacht verurteilt, wenn es also nicht so wäre, dass die geistige Person vom Psychophysischen her wohl störbar ist aber nicht zerstörbar, dann stünde es nicht dafür, Psychiater zu sein. Denn wenn die geistige Person nicht ausgespart bliebe von all dem psychophysischen Verfall, wenn sie vielmehr selber dasjenige wäre, was da affiziert ist, für wen sollten wir denn dann noch Arzt sein? Seelenarzt zu sein, kann uns nur dann dafürstehen, solange wir es sein dürfen nicht für den psycho- physischen Organismus, sondern für die geistige Person, die gleichsam darauf wartet, dass sie vom psychophysischen Handikap durch uns befreit werde.“

(Viktor E. Frankl, Der leidende Mensch)

 

Psychotherapeutisches Credo

„Nun aber muss ich noch mein zweites Credo sprechen: Gäbe es nicht den fakultativen psychonoetischen Antagonismus, gäbe es somit nicht eine Möglichkeit, die geistige Person der Psychose als psychophysischer Krankheit gegenübertreten zu lassen, so wären wir niemals imstande, eine Psychotherapie bei Psychosen durchzuführen; denn nur soweit wir mit jenem fakultativen Antagonismus rechnen dürfen, nur soweit können wir auch auf Erfolg rechnen. Mit anderen Worten: überhaupt nur dann, wenn das erste Credo auf Wahrheit beruht, steht es dafür, Seelenarzt zu sein, und überhaupt nur dann, wenn das zweite Credo Gültigkeit besitzt, bin ich imstande, Seelenarzt zu sein.

 

"Die geistige Person befindet sich wesentlich jenseits aller psychophysischen Morbidität und Mortalität; wäre dem nicht so, so möchte ich nicht Psychiater sein: es wäre sinnlos. Und die geistige Person ist wesentlich dasjenige, was sich aller psychophysischen Morbidität entgegenzustemmen vermag, und wäre dem nicht so, so könnte ich nicht Psychiater sein: es wäre nutzlos.“

(Viktor E. Frankl, Der leidende Mensch)

"Don't only practice your art, but force your way into its secrets!"

(L. v. Beethoven)

"Behandeln bezieht sich auf ein schlecht funktionierendes Organsystem, heilen bezieht sich auf ein leidendes menschliches Wesen"

(Prof. B. Lown- "Die verlorene Kunst des Heilens)

"Wir machen Medizin nach Gestalt.

Wir müssen als Ärztinnen und Ärzte immer das hinterfragen, was wir im Alltag tun und was schon zur Routine geworden ist."

(Dr. T. Voshaar)

 

"Mind is in the brain- this is the general view. Brain is in the mind- this is the ancient view. There is a mind in every atom. This is why an atomic bomb can destroy the world. If man is misusing science, he creates a destructive weapon. But let us use it in constructive thinking. I love science, but science should go together with spirituality. If it goes too far away from that, it becomes a weapon. Science is discovery of the truth. Spirituality is experience of truth. They go together. Science has to be used together with spirituality, so life can become total."

(Dr. V. Lad)

"Wirklich gute Ärzte greifen nicht in Selbstorganisationsprozesse ein, um sie nach ihrem Willen umzubiegen. Gute Ärzte arbeiten nicht gegen das lebende System namens Mensch. Sondern mit diesem System. Sie geben den natürlichen Drang des Körpers sich immer wieder neu selbst zu organisieren, lediglich einen kleinen Stups. In die richtige Richtung. Empfehlen mehr Schlaf. Zitrone. Leichte Läufe. Zink. Warme Socken. Musik. Eiweiß. Was lächerlich einfach klingt. Aber die Selbstorganisationskräfte des Körpers viel stärker mobilisieren kann als ein kompliziertes Medikament."

(Dr.  U. Strunz)

Ärztliche Ethik